Wie wird man Kommunikationsdesignerin?
Bei mir war es ein Prozess.

Angefangen habe ich mit Industrial Design – mit dem Fragen, wie Objekte ihre Form erhalten, wie sie funktionieren, wie sie von Menschen genutzt werden und wie sie Menschen berühren. Irgendwann wurde aus dem ‚Wie' eher ein ‚Was sagen sie?' und der Fokus verschob sich vom Objekt zur Kommunikation. Seitdem interessiert mich dieser Zwischenraum – der Ort, an dem Gestaltung aufhört, nur zu sein, und anfängt, etwas zu sagen.

Nach meinem Bachelor in Industrial Design arbeitete ich einige Jahre in einer Agentur für Markenentwicklung und Markenkommunikation – im täglichen Umgang mit Brands, die kommunizieren, Haltungen transportieren und Menschen überzeugen. In dieser Phase lernte ich, wie sehr Gestaltung mein Leben durchdringt und wie tief sie in das Alltägliche hineinreicht.

Diese Auseinandersetzung brachte mich schließlich zurück an die Hochschule. Im Master Gestaltung mit dem Schwerpunkt Kommunikationsdesign an der HSBI bin ich gerade dabei, Design aus einer theoretischeren Perspektive zu erkunden. Meine Masterarbeit untersucht Wissenschaftskommunikation als gestalterische Praxis: Wie kann Design komplexe Themen verständlich, erfahrbar und relevant kommunizieren?

Für mich ist Design immer auch Haltung. Es geht nicht nur darum, wie etwas aussieht, sondern was es sagt, was es auslöst, was es in Menschen bewegt. Gestaltung macht Informationen zugänglich, weckt Neugier und bringt Menschen in ihrer eigenen Entwicklung weiter. Dabei ist das Medium selbst Teil der Kommunikation. Ich gestalte nicht für Print oder für Digital – ich gestalte für das, was kommuniziert werden soll.

:)

Eine Idee für ein Projekt?
Schreib mir einfach!

:)

Eine Idee für ein Projekt?
Schreib mir einfach!

:)

Eine Idee für ein Projekt?
Schreib mir einfach!

:)

Eine Idee für ein Projekt?
Schreib mir einfach!