Bachelorarbeit
Konzept für ein modulbasiertes Tiny House auf Basis von Seecontainern
Problem
Firmitas, Utilitas, Venustas – Stichhaltigkeit, Nützlichkeit, Ästhetik. Die Leitlinien guter Architektur begleiteten mich von Beginn an in meinem Industriedesign-Studium. Daher war für mich schnell klar, dass ich ein Projekt im Bereich Social Design gestalten wollte. So entwickelte sich die Idee eines modulbasierten Tiny Houses auf Basis von Seecontainern, um Pendlern, Kurzzeitbesuchern oder Urlaubern in Großstädten günstige und komfortable Unterkünfte zu bieten. Zuvor absolvierte ich Praktika bei einem Unternehmen, das Tiny Houses auf Trailern fertigt, und bei einer Agentur mit Fokus auf Spatial Design, um mir Expertise anzueignen.
Lösung
Mein Ziel war es, mobile Wohncontainer zu konzipieren, die ein flexibles Innenausbaukonzept ermöglichen und funktional an die Gegebenheiten vor Ort angepasst werden können. So sollen die Containerwohnungen zum Beispiel für kleine Flächen geeignet sein oder als Übergangslösung für ungenutzte Flächen dienen. Für den Innenausbau entwickelte ich verschiedene Innenraummodule, die wie Klemmbausteine zusammengesteckt werden.
Die Arbeit gliederte sich entsprechend der vitruvianischen Prinzipien in drei Teile: Grundlagenbildung (Firmitas), Entwicklung einer funktionalen Lösung (Utilitas) und ästhetische Gestaltung der Wohncontainer im Innen- und Außenbereich (Venustas). Bei der Entwicklung orientierte ich mich an der Design-Thinking-Methode. Meine Ergebnisse fasste ich in Form einer Broschüre zusammen.


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